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GEMEINDE vor ORT… GEMEINDE unterwegs

ALTES UND NEUES

Viele Menschen warten bereits im Februar auf erste Botschafter des Frühlings. Auch wenn ein Winter kaum Frost- und Schneetage zeigte, sind die kurzen Tage mit ihrem Licht nur für Nachtmenschen das Ersehnte.

Das Frühjahr darf kommen! Es verändert uns!

Und dies macht uns bereit, Neues zu beginnen. Wie nötig das doch ist. Vielleicht wird nicht alles gelingen, was uns im Februar vorschwebt. Aber niemand soll sagen, dass wir nicht bereit sind, um dabei zu sein. 

 

Die biblische Jahreslosung für das Jahr 2018 ist dem Buch der Offenbarung entnommen. Im Kapitel 21 und damit auf der vorletzten Seite der Bibel steht dieses Wort:

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Das hört sich gut an – vor allem auch dieses kleine Wort „umsonst“. Wenn wir auf Vergangenes zurückschauen, spüren wir trotz manche Erinnerungen an Schweres: unser Leben ist ein Geschenk. Gott schenkt es uns: jedem Menschen ihr Leben, aber auch jeder Pflanze und jedem Tier sein Leben. Und das ganze umsonst.

 

Und wenn wir mitten drin stehen im Leben suchen wir, wie wir unsere Tage und Jahre weiter gestalten können. Wir brauchen Ideen, um unsere Begabungen zu entdecken und zu nutzen. Wir brauchen auch Kraft und Atem für unsere Seele, um manche Hürden zu bewältigen. Es muss ja kein Olympia-Lauf daraus werden. Aber in jedem von uns steckt etwas, das auch noch geteilt werden kann mit anderen. Wenn die oft müden Kräfte nicht ausreichen, ist da auch noch die Einladung: lass dich neu beschenken von Gott. Gesteh dir ein, dass du durstig sein darfst, mach eine Pause und unterbrich dich mal – es ist ganz menschlich. Neue Lebendigkeit wird dir dann geschenkt. Im Winter ebenso wie im Frühjahr.

 

Das Bild auf der Titelseite ist für mich wie ein Gleichnis für diese Frühlingsgedanken. Mir erscheint es, als wolle sich der neue Baum behaupten. Darum sucht er sich einen Platz, an dem er auch noch eine wunderbare Gemeinschaft hat. Die alte Weide und die jüngere Birke geben einander genügend Raum. Auf ganz neue Weise passiert etwas Gemeinsames.

 

So darf es auch für uns sein, wenn der „alte“ Winter geht und das Frühjahr sich durchsetzt. Auch in unseren Gemeinden passiert Ähnliches Tag um Tag. Ich wünsche mir, dass es viele, viele spüren und dabei weiterhin oder ganz neu mitmachen. Weil es viel Freude macht, sich auch so beschenken zu lassen.

Henning Utpatel


Kreissynode

Die Synode des Kirchenkreises Prignitz tagt am 10. März in Wittenberge. Auf der Tagesordnung steht die Vorstellung und Diskussion sowie Beschlussfassung derjenigen Projekte der Zukunftskonferenz, die im Januar eingebracht und seitdem weiter entwickelt wurden. Darin ging es zum Beispiel um die Gründung einer evangelischen Schule in Pritzwalk, um die Schaffung eines Rüstzeit- und Freizeithauses im Kirchenkreis (z.B. in Bad Wilsnack) oder um die Konzeption für ein Projekt „Offene Kirchen“ (durchgehende einheitliche Beschilderung aller ca. 200 Kirchen, mehr offene Kirchen, Zurüstung von Kirchenhütern). Neben den Berichten aus allen Arbeitsausschüssen und -gruppen der Kreissynode wird das Thema „Von den anvertrauten Pfunden“ (Überlegungen zum Umgang mit unserem Geld, unseren Äckern, Wäldern und Häusern) diskutiert.