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GEMEINDE vor ORT… GEMEINDE unterwegs

suche Frieden

Eine Bitte, eine dringliche Aufforderung ist dieses Wort: die Jahreslosung 2019 beginnt so. Waren Sie auch auf dem Weg und haben gesucht und versucht? Ich habe gewiss viel geredet, das Wort „Frieden“ oft in den Mund genommen. Aber auch die Worte „Krieg“ und „Flucht“ und „Ungerechtigkeit“. Wer den Mut hat, den Blick zu weiten, kommt nicht an der Wirklichkeit vorbei. Und diskutiert über den mühsamen Weg, die Welt endlich friedlicher zu machen. Hier und da wurde Frieden gefunden. Dafür bin ich dankbar!

und jage ihm nach

Ich will darum bitten, dass wir nicht stehen bleiben, wo einmal

Zu-Friedenheit uns umfängt. Ja, wir brauchen sie, weil sie Kraft schenkt und wir auch an uns denken müssen, bevor ein Burnout uns niederstreckt. Dieses "Jagen", so hat es sich mir in diesem Jahr dargestellt, heißt doch: dranbleiben, Dialog fördern, Demokratie wagen, jugendlichen Klimaaktivisten zuhören und ernstnehmen.

Ich glaube

Mancher verliert den Glauben angesichts des Sichauftürmens vieler Welt- und persönlicher Probleme. Dietrich Bonhoeffer hat in seinen Glaubenssätzen Mut dazu gemacht, Glauben nicht als ein Fürwahrhalten zu bekennen, sondern aktiv: „Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.“

hilf meinem Unglauben

Weihnachten ist und bleibt ein Friedensfest, solange wir es feiern. Wir machen Freude und stärken andere. Und brauchen selbst Freude und Stärkung. Wir können dieses Fest dann als Fest der Hoffnung begehen, einer Hoffnung darauf, dass Gott zu uns steht und mit uns durch Dick und Dünn gehen wird. Im Jahr 2020 wird die Jahreslosung eine Herausforderung sein: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben.“

 

(Markus 9, 24)